Die
Terrasse und die Olivenbäumen |
Das
Gebäude von Frantoio del Monte hat eine jahrhundertealte
alte Geschichte, die Entwicklung der örtlichen
Landwirtschatft widerspiegelt. Unter der familie Burlamacchi
war es eine der sechs Kornmühlen der Region, die
vom Wasser des nahen Baches angetrieben wurde. Danach wurde
es als Kornkammer und Lagerraum benutzt. Es gab damals
grosse Fässer, die über 2000 Lieter
Wein enthielten und die vor Ort gebaut werden mussten da es keine
ausreichend grossen Öffnungen im Mauerwerk gab.
Später wurde das Gebäude zur
Reisverarbeitung genutzt. Die Gegen war früher sumpfig und
Reis war ein wichtiges Nahrungsmittel. Die Marmorwannen
im Garten des heutigen Gebäudes sind noch ein Zeugnis
der Reisverarbeitung. Weitere Eigentümer waren
die Familie die Spada-Cenami, Poletti und schliesslich
die Spinola. Die Ölmuehle des landwirtschaftlichen
Betriebes der Spinola befand sich unterhalb der Villa, die heute noch
an der Strasse nach Lucca zu sehen ist.
Da die Ölmühle zu laut, war entschied die Gräfin
im Jahre 1939 sie zu verlegen. Frantoio del Monte
wurde so bis 1960 die offizielle Ölmühle des Gebietes.
Nach einigen Jahren der Stillegung wurde die Ölmühle von der Familie Gemma aus Viareggio erworben und bis
1990 wieder in Betrieb genommen. Danach erfolgte die Renovierung und
der Umbau in eine elegante Residenz mit 6 abgeschlossenen Ferienwohnungen und
einer kleinen separaten Villa (ehemals Scheune und Stall). Der charakteristische Stil des alten Bauernhauses mit der typischen Holzbalkendecke ist dabei erhalten geblieben. |
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